Am 08.09.2026 wurde unsere Schule erneut als Umweltschule in Niedersachsen/Internationale Nachhaltigkeitsschule ausgezeichnet. Im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung im BLAB der Georg-August-Universität Göttingen erhielt unsere Schule die Auszeichnung für den Projektzeitraum 2024–2026 und gehört damit zu insgesamt 427 niedersachsenweit ausgezeichneten Schulen.
Die Veranstaltung bot neben der eigentlichen Auszeichnung ein vielfältiges fachliches Rahmenprogramm, das durch unterschiedliche Angebote zahlreiche Impulse für zukünftige Projekte und die weitere Arbeit im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) setzte. In ihren Reden würdigten unter anderem die Landeskoordinatorin Kim Stahl, die Regionalkoordinatorin Alexandra Bühner sowie Nils Passian als Fachdezernent für BNE das Engagement der beteiligten Schulen. Zudem richtete Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg per Videobotschaft ein Grußwort an die Anwesenden.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand dabei die Bedeutung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als Zukunftskompetenz und Bestandteil einer ganzheitlichen Schulentwicklung. BNE lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, sich engagieren und gemeinsam handeln. Sie greift aktuelle Fragen und Herausforderungen unserer Zeit auf, ermöglicht Partizipation und praktisches Handeln und kann so langfristige Wirkungen anstoßen. Gerade angesichts gegenwärtiger Krisen und Herausforderungen betonten die Redner*innen die Bedeutung von Positivität und Optimismus sowie den Mut, Veränderungen aktiv mitzugestalten.
Im Projektzeitraum 2024–2026 standen an unserer Schule erneut konkrete und alltagsnahe Zugänge zur Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Im Projekt „Klimaschutz aktiv“ vermittelte der Erdkunde-Leistungskurs von Frau Kricheldorff an Klassen der Jahrgänge 5 bis 8 konkrete und praktisch umsetzbare Möglichkeiten zum Klimaschutz. Beim Lesenachmittag, organisiert von Frau Arnemann, rückte dagegen die Bedeutung von Bildung als Grundlage nachhaltiger Entwicklung in den Fokus. Unter dem thematischen Schwerpunkt „Wald und Ozeane“ setzten sich die beteiligten Schüler*innen mit zwei besonders bedeutsamen Lebensräumen auseinander.
Die erneute Auszeichnung würdigt damit nicht nur die durchgeführten Projekte, sondern bestärkt uns zugleich darin, BNE weiterhin als gemeinschaftliche Aufgabe zu verstehen und auch zukünftig aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen im schulischen Alltag aufzugreifen und aktiv mitzugestalten. Immer wieder zu betonen ist dabei auch, dass Nachhaltigkeit weit über ökologische Fragestellungen hinausgeht und ebenso ökonomische, soziale und politische Aspekte umfasst.


