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Spannende Kunstexkursion zu „einer beeindruckenden alternativen Geschichte“ voller Farben

Die Klasse 9c und der E-Phasen Kunstkurs machten sich mit dem Artmobil auf den Weg zum Kunstmuseum in Wolfsburg, um die beeindruckende Ausstellung „Eine alternative Geschichte“ von Malgorzata Mirga-Tas zu sehen.

Die polnische Künstlerin Malgorzata Mirga-Tas (1978) verbindet in ihren textilen „Malereien“ Vergangenheit und Gegenwart und erzählt eine alternative Geschichte und ein intimes Bild vom Alltag der ungesehenen Rom*nja. Menschen, Familie, Gemeinschaft, Solidarität sowie Ausgrenzung und Verfolgung sind u.a. die Themen von Mirga-Tas. Mit ihren bildmächtigen, großformatigen, farbenfrohen, detailreichen und faszinierenden „Malereien“ aus verschiedenen Textilien und Muster hat sie uns mit in ihre Geschichten genommen, die zugleich gehört und gesehen wurden und sehr zum Nachdenken anregen. 

Passend zu Thema „Upcycling“ in der 9. Klasse war es z.B. sehr interessant zu erfahren, dass Mirga-Tas die verwendeten Kleidungsstücke und Haushaltstextilien, die gebrauchten Stoffe in ihrem Umfeld gesammelt und mit anderen Frauen aus der Community verarbeitet hat. Dabei tragen alle diese Stoffe bereits Geschichten ihrer Vorbesitzer*innen in sich.

Der E-Phasen Kunstkurs beschäftigt sich aktuell mit dem Thema „Menschen in Beziehungen“. Auch in dieser Thematik konnten wir vieles durch die alternativen Geschichten von Mirga-Tas erfahren und kennenlernen. Besonders die Perspektive von Frauen spielt für Mirga-Tas, die selbst eine Romni-Aktivisten ist, eine große Rolle, was sie in ihren behutsam zusammengesetzten und genähten Werken zeigt.

Die interessanten Führungen durch diese tolle Ausstellung und die kreativen Workshops (das Erstellen eines Stop-Motion Videos) haben uns sehr gut gefallen und es war eine farbenfrohe, intensive, aufschlussreiche und zugleich bewegende Reise in beeindruckendende alternative Geschichten.

„Es waren atemberaubende Kunstwerke und wir konnten uns bei der Führung in der Ausstellung mit einbringen.“

„Es war eine sehr interessante Ausstellung. Die Kunstwerke und auch die Geschichten dahinter waren sehr besonders.“

„Die Kunstwerke waren total schön. Durch ihre Größe und Details hat man wirklich gemerkt, wie viel Arbeit in ihnen steckt. Es war eine besondere Erfahrung.“

„Die Ausstellung war ein einmaliges Erlebnis über feministische Stärke und das Leben und

Überleben der Romn*ja. Wir haben spannende Dinge erfahren und sind mit einem nachdenklichen Gefühl aus der Ausstellung gegangen. Diese Ausstellung hat gezeigt, was Stärke, Mut und Hoffnung bedeutet.“

„Es hat sehr viel Spaß gemacht die riesigen Kunstwerke von starken Frauen zu betrachten und zu bewundern. Die Stoffe bzw. ihre Farben strahlten so sehr, dass man sie zu gerne angefasst hätte.“

„Die Ausstellung war wunderschön und der Film von der Künstlerin war mein persönliches Highlight.“

Vielen Dank an das sehr nette Team, das uns diese interessanten und lehrreichen Einblicke im Kunstmuseum ermöglicht hat, inklusive toller Führung und Workshop und ein herzliches Dankeschön an Frau Dalchow, die uns auf unserer Kunstexkursion unterstützt und begleitet hat.

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